| Muss erst ein Unfall passieren? - Tempo 30 in Dietlikon! |
| Geschrieben von: Philipp Flach | ||
| Donnerstag, den 01. Juli 2010 um 23:06 Uhr | ||
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Als Vorteil zur jetzigen Situation würde Tempo 30 aber zu einem gleichmässigeren Fahrverhalten führen. Für die Sicherheit der Kinder beginnen die Schutzmassnahmen im Verkehr nicht erst vor dem Schulhaus, sondern auch in den Quartieren. Es wird immer wieder argumentiert, es wäre ja noch kein Unfall passiert. Die Gegenfrage lautet: Muss sich immer zuerst ein Unfall ereignen, damit man handelt? Tempo 30 kann nicht verhindern, dass Unfälle geschehen. Die Einführung von Tempo 30 führt aber zu kürzeren Bremswegen und weniger gravierenden Unfallfolgen. Der Sicherheitsgewinn ist in zahlreichen Studien ausgewiesen. Die SP fordert daher den Gemeinderat auf, die Tempo 30 Petition jetzt nicht einfach nur abzulehnen, sondern nach der Einführung der blauen Zone dieses Anliegen, das von einer breiten Bevölkerungsschicht mitgetragen wird, wieder zum Thema zu machen. Dabei gilt es, verschiedene Optionen zu prüfen. Denn anstelle einer flächendeckenden Einführung von Tempo 30 Zonen könnte man Tempo 30 quartierweise einführen, und zwar dort, wo die Strassengestaltung bereits jetzt eine gute Akzeptanz erwarten lässt. Weitere Massnahmen zur Verbesserung der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer könnten dann entsprechend auch für andere Quartiere geplant und umgesetzt werden. Eine Gestaltung des Strassenraums, welche auf die eingeschränkten Fähigkeiten insbesondere der Kinder Rücksicht nimmt, ist dabei ebenso notwendig wie eine Tempo-Signalisation, welche auch den Bedürfnissen der schwächeren Verkehrsteilnehmer Rechnung trägt. |
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 23. August 2010 um 21:01 Uhr |